Leitbild, Geschichte und Organigramm
der Einrichtung Lega S Jugendhilfe
Leitbild
Unser Handeln basiert auf einem humanistischen Menschenbild. Jeder Mensch besitzt eine unveräußerliche Würde und das Recht auf individuelle Entfaltung.
Wir agieren unabhängig von ethnischer Herkunft, kultureller Prägung, religiöser Zugehörigkeit, politischer Orientierung oder sozialem Status. Vielfalt sehen wir als Bereicherung – sie ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.
Wir engagieren uns für eine demokratische, zukunftsfähige und nachhaltige Gesellschaft. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist in unserem Alltag gelebte Praxis und für alle Beteiligten erfahrbar.
Wir sehen geschlechtliche und sexuelle Vielfalt als selbstverständlichen Teil menschlicher Identität und gestalten unsere pädagogische Arbeit diskriminierungssensibel, respektvoll und stärkend
Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenslagen. Unsere pädagogische Beratung und Begleitung ist geprägt von Empathie, Geduld, Wertschätzung und Respekt. Unser Ziel ist es, dass sich alle Menschen, die mit uns in Kontakt kommen, in der Lega S Jugendhilfe angenommen und sicher fühlen.
Im Zentrum unseres Handelns stehen Menschlichkeit und Professionalität, fachliche Kompetenz und Gemeinnützigkeit.
Unsere Hilfen zielen darauf ab, gemeinsam mit den Beteiligten Wege aus Krisen, Konflikten und Problemlagen zu entwickeln. Dabei fördern wir die Eigenverantwortung und Selbstwirksamkeit der Betroffenen. Veränderungsprozesse verstehen wir als partnerschaftliche Zusammenarbeit, die fortlaufend reflektiert und auf ihre Wirksamkeit hin überprüft wird.
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie die Wahrung ihrer Rechte sind grundlegende Prinzipien in all unseren Arbeitsfeldern. Unsere Führungskräfte tragen besondere Verantwortung für die Umsetzung dieser Standards. Alle Mitarbeitenden werden regelmäßig für die Themen Kinderschutz und Kinderrechte sensibilisiert und fortgebildet.
Wir arbeiten in engem, kollegialem und fachlich fundiertem Dialog mit unseren Partnern der öffentlichen Jugendhilfe.
Unsere Mitarbeitenden übernehmen Verantwortung für ihr professionelles Handeln. Dabei werden sie durch gute Arbeitsbedingungen, ein hohes Maß an Eigenverantwortung sowie die Zusammenarbeit im Team unterstützt.
Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, kollegiale Beratung sowie Supervision sichern die Qualität und Weiterentwicklung unserer Arbeit.
Führungskräfte und Mitarbeitende begegnen sich in einem respektvollen, wertschätzenden und zugewandten Miteinander. Dieses Klima des Vertrauens ist die Basis für unser gemeinsames Wirken.
Osnabrück, März 2025
Geschichte
Die Einrichtung Lega S wurde am 01. August 1983 in Osnabrück gegründet. In zwei Räumen in der Hasestraße 45 wurden damals ausschließlich pädagogische Angebote zur Förderung von lese- und rechtschreibschwachen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen angeboten.
Zwei Jahre später, im Juni 1985, wurde aus der Einrichtung ein eingetragener und gemeinnütziger Verein.
Lega S e.V. wurde größer: Die Nachfrage nach einer qualifizierten pädagogischen Betreuung wuchs, dementsprechend wurden mehr Mitarbeiter/-innen gewonnen und zusätzliche Räume im Haus der Hasestraße 45 angemietet.
Die Behandlung der Teilleistungsstörungen Legasthenie und Dyskalkulie umfassten neben den pädagogischen Angeboten zunehmend mehr auch psychologische Unterstützungen, so dass wir ein integratives Behandlungskonzept entwickelten. Nun konnten wir für eine schwere Legasthenie in Verbindung mit einer sekundären Neurotisierung individuelle Lerntherapien im Rahmen der Eingliederungshilfe anbieten.
Lega S e.V. ist inzwischen als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt worden und wurde Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.
Ende der 80er-Jahre kamen neue Arbeitsinhalte dazu: Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien brauchten eine individuelle ambulante Hilfe, so dass wir ein sozialpädagogisches Konzept entwarfen, um diesen Hilfebedarfen gerecht zu werden.
Einige Jahre später platzte bereits unser Haus in der Hasestraße 45 aus allen Nähten, so dass wir uns wiederum räumlich und personell erweiterten.
Die Einrichtung Lega S e.V. wurde ab 1992 in zwei Bereiche aufgeteilt; die Lerntherapie in der Hasestraße 45 und die Sozialtherapie in der Lotter Straße, zunächst in der Lotter Straße 218, einige Jahre später dann Lotter Straße 81.
Die Nachfrage nach Plätzen im Bereich Sozialtherapie wurde so groß, dass wir Ende der 90er-Jahre ein zweites Team in der Hasestraße 60 aufbauten. Über die Jahre ist Lega S e.V. so zu einer anerkannten etablierten Einrichtung im Raum Osnabrück geworden.
Feierten wir noch unser 10-jähriges Jubiläum im Jahre 1993 im kleinen Festsaal der Rampendahl-Brauerei in der Hasestraße, konnten wir zu unserem 25-jähriges Bestehen im Jahre 2008 gemeinsam mit der Stadt Osnabrück zu einer Fachtagung in der Katholischen Familienbildungsstatte zum Thema Jugendhilfe und Schule einladen.
Lega S e.V. war inzwischen sehr vernetzt, eingebunden in zahlreiche Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen sowie im Beirat des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Osnabrück.
Zum 01.01.2012 erweiterten wir unseren Bereich Sozialtherapie um ein drittes Team in Georgsmarienhütte. Zum Jahresbeginn 2012 wurde auch für die Jugendhilfeeinrichtung ein weiterer wichtiger Schritt vollzogen:
Aus Lega S e.V. wurde die Lega S Jugendhilfe gemeinnützige GmbH.
Seit über 30 Jahren steht nun der Name Lega S Jugendhilfe für eine engagierte, qualifizierte und zielgruppenorientierte Kinder- und Jugendhilfe in der Region Osnabrück. Wir leisten eine hohe Qualität in der pädagogischen Arbeit, haben hochflexible Teams und entsprechen konzeptionell immer dem aktuellen Stand der Pädagogik.
Schwerpunkte unserer Arbeit liegen in den SGB VIII-gestützten Angeboten, parallel dazu entwickeln wir immer wieder weitere Projekte und Angebotsformen. So sind wir beispielsweise seit August 2011 an der IGS Eversburg im Nachmittagsbereich in der „Individuellen Lernzeit“ der Schüler und Schülerinnen tätig.
Seit dem 01.07.2014 sind wir Träger der Nackten Mühle in Osnabrück-Haste. Hier leisten wir auf dem naturnahen Gelände der historischen Sägemühle an der Nette nach dem Motto „Raus aus den Räumen, rein in die Natur“ Angebote in der Umweltbildung sowie in der Erlebnis-, Natur- und Freizeitpädagogik.
Für die Schüler und Schülerinnen der Anne – Frank – Schule haben wir im Herbst 2014 ein Konzept einer verlässlichen Ferienbetreuung im Ganztagsbereich erarbeitet. Seitdem führen wir insgesamt 5 Wochen pro Jahr während der Oster-, Sommer- und Herbstferien eine entsprechende Betreuung durch.
Ein vergleichbares Angebot haben wir seit den Sommerferien 2016 an der Montessori – Schule im Programm.
Organigramm:
Lega S Jugendhilfe gemeinnützige GmbH
In allen Teams arbeiten hauptberufliche und nebenberufliche Mitarbeiter/-innen mit unterschiedlicher Stundenzahl. Alle Lega S Mitarbeiter/-innen sind in Teams integriert.
Der Geschäftsleitung zugeordnet ist eine Geschäftsstelle sowie der Raumpflegeservice.
Für folgende Tätigkeiten werden externe Dienste herangezogen:
Personalabrechnung, Datenschutz und Hausmeisterservice.
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