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Kunstprojekt

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Wildbienen – Ein friedliches Miteinander

Das Kunst-Projekt “Wildbienen – ein friedliches Miteinander“ an der „Nackten Mühle“ in Osnabrück wird sich künstlerisch mit den Thema „Einfluss der Menschen auf Wildbienen und der zum Leben notwendigen Infrastruktur“ auseinandersetzen.

Ein Kunst-Projekt der Künstlergruppe Art4Peace und der Lega S Jugendhilfe gGmbH

Art4Peace ist ein “social-digital-Art Projekt”, das Kunstobjekte mit Hilfe von Sozial-Media Software mit dem Internet verbindet, um „Friedensnachrichten“ auszutauschen. Weltweit sollen „Friedenskapellen“ eine Brücke für ein friedliches Miteinander für uns Menschen bauen. Friedenskapellen sollen je nach Region in unterschiedlichen Architekturen entstehen.

Im Rahmen dieses Projektes wird auf dem Mühlengelände an der Nackten Mühle, in der „Friedensstadt“ Osnabrück, die erste „Friedenskapelle“ für Wildbienen und Menschen entstehen.

Nach außen ein Quartier für Wildbienen, nach innen ein Kommunikations- und Besinnungs- Ort für eine menschliche Zweisamkeit mit den Quartierbewohnern.

Umgeben wird das Wildbienenquartier durch eine Wildblumenwiese begrenzt durch Eichenweidenpfähle.

Der Standort des Wildbienenhauses liegt zum einen am Lernstandort der Lega S Jugendhilfe auf dem Gelände der „Nackten Mühle“ im Stadtteil Haste in Osnabrück. Hier hat die Lega S Jugendhilfe gGmbH einen ganz besonderen Lernort für eine vorbildhafte Umweltbildbildung für Kinder und Familien geschaffen.

Zum anderen am „Hünenweg“, ein ca. 200 km langer Wanderweg, der vom Rathaus des Westfälischen Friedens in Osnabrück durch das Gelände der Nackten Mühle vorbei an der wasserbetriebene Sägemühle / Wasserkraftwerk des Mühlenkomplexes nach Papenburg, aber auch nach Emmen (Niederlande), führt.

Das für die Lega S Jugendhilfe besondere Kunstprojekt ist von Herbert Telieps entwickelt worden, gemeinsam mit Lega S Mitarbeitern wird das Wildbienenhaus errichtet.

Die Architektur des Wildbienenhauses ist angelehnt an die Fachwerkbauten in der ländlichen Region Osnabrück. Ein Fachwerk-Gerüst, mit den Grundmaßen 1.20 x 1.20 cm und einer Raumhöhe von 2.00  cm, nach oben abgeschlossen mit einem Pyramidendach mit einer Höhe von 1.00  cm, entsteht vor Ort.

Die Fachwerkrahmen werden wiederrum mit ca. 70 Wildbienennisthilfen-Rahmen in der Größe von 10×10 bis 30×30 cm und einer Tiefe von 10×10 bis 30×30 cm, die unterschiedliche Formen der Nistplatzhilfen enthalten, gefüllt. In gleicher Größe werden ca. 10 Nistplatzrahmen mit Kunstobjekten gefüllt. Die Erstellung der Nistplatzrahmen werden von Art4Peace Künstlern und durch Lega S-Workshop-Gruppen übernommen.
Wie von renommierten Wildbienenberatern empfohlen, werden die Wildbienennisthilfen-Rahmen mit holen Pflanzenstängeln, das sind: Nisthilfen aus Bambus, Schilfhalme, Schilfrohrmatten, Naturstrohhalme, Pappröhren, verfüllt.

So ergibt sich ein Kunstobjektwand-Mosaik aus Quadraten und Rechtecken.

Für die Nistplatzrahmen kann es Patenschaften geben, 30×30 Nistplatzrahmen z.B. für 180 €. Die Paten können auf einem Hinweisschild erwähnt werden.

Der Innenraum wird so gestaltet, dass dieser zum „Zweisamkeitsraum für uns Menschen“ wird. Die Neugier wird Menschen in den Zweisamkeitsraum leiten. Im Zweisamkeitsraum können sie ganz für sich mit den Bienen sein, aber auch eine menschliche Zweisamkeit mit Bienen ist möglich. Erst nach kurzem Verweilen und ungewollt, wenn alle Sinne geschärft sind, werden die Besucher ein erstes Bienensummen vernehmen.
Eines der künstlerischen Ziele von Herbert Telieps ist es, über einen längeren Zeitraum ein ökologisches Portrait am Standort Nackte Mühle in Form eines „Bienenkonzertes“ zu erstellen. Diese Kunstkommunikation ist nur zu erleben, nicht zu beschreiben.

Wildbienen benötigen zum Überleben einen Nistplatz (Wildbienenhaus), Baumaterial wie Lehm zum Ausbau der Kinderstube (am Ufer der Nette) und Nahrung von Februar bis Oktober. Kritisch wollen wir uns mit zunehmend fehlenden Wildblumenwiesen auseinandersetzen.

Wir symbolisieren durch Einsäen mit der Osnabrücker Wildblumenmischung die fehlenden Wildblumenwiesen in der Region. Die Wildblumenwiese wird das Wildbienenhaus umschließen. Eichenweidepfähle, von nicht mehr als Weidefläche genutzte Kuhweiden, begrenzen die Wildblumenwiese. Wie Mahnmale werden die von Insekten durchfressenen Eichenweidepfähle auf eine längst vergangene bäuerliche Landwirtschaft hinweisen.

Einzigartig wird die Einbindung des Wildbienenhauses in das Internet sein, das Treiben der Bienen wird für jeden in der Welt über eine Webcam sichtbar sein. Eine Wärmebildkamera soll uns die Belegung der Niströhren anzeigen.

Als Analogie für das Besetzt von Niströhren durch Deckeln weist ein kleines rotes Licht an der Spitze des Pyramidendaches auf das Besetzt des Zweisamkeitsraums hin. Gleichzeitig wird das Wildbienenhaus eine Friedensnachricht „erlebe gerade ein friedliches Miteinander von Menschen und Wildbienen“ als Sozial-Media-Nachricht senden.

Das Projektteam:

Thomas Solbrig, Lega S
Lisa Beerhues, Lega S
Doris Kube, Lega S
Rainer Schönlau, Lega S
Herbert Telieps, Art4Peace Projekt-Künstler

Quellen:

Buch von Werner David „Fertig zum Einzug: Nisthilfen für Wildbienen“

Buch von Janina Voskuhl und Herbert Zucchi „Wildbienen in der Stadt Osnabrück“

 

Skizze Wildbienenhaus
von C. H. Telieps

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