Veröffentlicht am 12. August 2026

Was können wir heute tun, damit junge Menschen eine gute Zukunft haben?

DIE GRÜNEN FINGER SCHÜTZEN!

Wenn Kinder einen Käfer entdecken, Kräuter sammeln oder beobachten, wie eine Hummel von Blüte zu Blüte fliegt, passiert mehr als nur ein schöner Tag in der Natur. Es entsteht eine Verbindung. Und genau diese Verbindung ist der Anfang von Verantwortung.

Natur mit allen Sinnen erfahren

Die Lega S Jugendhilfe begleitet Kinder und Jugendliche an der Nackten Mühle und im Naturerfahrungsraum Ziegenbrink. Dort entdecken wir gemeinsam Tiere und Pflanzen, bauen mit Naturmaterialien, gärtnern, spielen und verbringen Zeit draußen. Dabei geht es nicht nur darum, möglichst viele Fakten zu vermitteln. Viel wichtiger ist, dass Kinder die Natur unmittelbar erleben und mit allen Sinnen erfahren. Sie riechen, hören, fühlen und auch schmecken.

Wir sind überzeugt: Was wir kennen, verstehen und schätzen lernen, möchten wir auch schützen. Deshalb ist es uns wichtig, Kinder und Jugendliche spielerisch an Naturschutz und Umweltbewusstsein heranzuführen. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Neugier, eignen Erfahrungen und der Freude am Entdecken. So wächst selbstverständlich das Bewusstsein dafür, dass wir Verantwortung für unsere Umwelt tragen und diese schützen müssen.

100 Jahre Grüne Finger

Deshalb setzen wir uns für den Erhalt der Grünen Finger in Osnabrück ein. Die Nackte Mühle und der Naturerfahrungsraum Ziegenbrink liegen in den Grünen Fingern Osnabrücks. Diese Räume sind nicht nur wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen, sondern auch unverzichtbare Lernorte für Kinder und Jugendliche und verbinden Stadt und Natur miteinander. Zudem lassen sie frische Luft in die Stadt strömen, speichern Wasser und kühlen ihre Umgebung an heißen Sommertagen. Dadurch tragen sie dazu bei, dass Osnabrück auch in Zukunft lebenswert bleibt. Was heute wie eine selbstverständliche Wiese oder ein kleines Waldstück wirkt, ist in Wirklichkeit eine unverzichtbare Lebensgrundlage.

Verantwortung für die Umwelt übernehmen

Für Kinder sind diese Orte Freiräume, an denen nicht jeder Weg vorgegeben ist. Dort dürfen Kinder matschen, klettern, scheitern, staunen und entdecken. Sie erfahren, dass sie selbst Teil dieses Ökosystems sind. Die Nackte Mühle und der Naturerfahrungsraum Ziegenbrink ermöglichen den Kindern ein Verständnis für ökologische Zusammenhänge und den Einfluss ihres eigenen Handelns auf ihre Umwelt. Das ist Bildung für nachhaltige Entwicklung – nicht als Unterrichtsthema, sondern als Erfahrung.

Wenn wir die Grünen Finger schützen, schützen wir deshalb nicht nur Bäume, Wiesen oder Frischluftschneisen. Wir bewahren Orte, an denen Artenvielfalt gefördert und das Stadtklima verbessert wird. Hier haben die Kinder die Möglichkeit eine Verbindung zur Natur aufzubauen. Und genau das ist die Grundlage dafür, dass auch die nächste Generation Verantwortung für ihre Umwelt übernimmt. Denn eine lebenswerte Stadt braucht Natur. Nicht nur am Stadtrand, sondern mittendrin.

Weitere Informationen:

Die 13 Grünen Finger der Stadt Osnabrück

 

 

Alle Bilder auf dieser Seite: (c) Lega S Jugendhilfe